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Faire4telKüche trifft Faire Woche 2021 - Espresso Biscotti

„Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“, so das diesjährige Motto der Faire Woche. Auch unsere Faire4telKüche setzt auf nachhaltig angebaute Lebensmittel, kombiniert fair gehandelte Produkte mit (Bio)Lebensmitteln aus der Region und der Saison und setzt sich so für einen politischen Wandel in der Lebensmittelproduktion ein. Denn Essen ist politisch. Mit jeder Kaufentscheidung gestalten wir nicht nur unseren Speiseplan, sondern auch die Zukunft von zahlreichen Menschen und unseres Planeten. 

Herausgekommen sind dieses Mal die wunderbar schmeckenden Espresso Biscotti aus dem Rezeptheft der Faire Woche, u.a. zubereitet mit braunem Rohrzucker, Zartbitterschokolade und Espresso von GEPA, Kokosöl von El Puente und Vanillezucker von WeltPartner. Zusammen mit Mehl, Salz, Eiern, Backpulver und Mandeln ergeben sich leckere, knusprige Kekse - passend zum Nachmittagskaffee oder als kleines Mitbringselgeschenk.

Biscotti, auch Cantuccini oder Cantucci genannt, ist übrigens ursprünglich ein hartes, italienisches Gebäck. Biscotti selber ist einfach der Oberbegriff für Kekse. Auf Italienisch bedeutet er "zweimal gebacken", etwa wie bei uns der Zwieback. Dadurch werden die Kekse besonders knusprig. Cantuccini sind ein traditionelles Mandelgebäck aus der Prato-Region in der Toskana. Die knusprigen Mandelkekse werden klassischerweise zu Espresso und Cappuccino serviert, wir haben direkt aufgebrühten Espresso mit in den Teig gemacht. Die leckeren Klassiker-Kekse können übrigens bis zu 2 Wochen aufbewahrt werden – wenn man sie nicht schon vorher aufisst. Damit sie knusprig bleiben, sollte man sie in einer luftdichten Dose aus Metall oder Kunststoff an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort aufbewahren.

ZUTATEN für ca. 40 Stück 

200 g (Dinkel)Mehl
50 g gemahlene Mandel
1 TL Backpulver
175 g brauner Rohrzucker*
1 Prise Salz*
30 g Kokosöl*
2 Eier*
1 EL Vanillezucker*
2 EL stark gebrühter Espresso*
100 g ganze blanchierte Mandeln*
geschmolzene Zartbitterschokolade*

 

 

 ZUBEREITUNG

  1. Mehl, Mandelmehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Rührschüssel vermengen. Kokosöl, Eier, Vanillezucker und Espresso hinzugeben und mehre Minuten lang zu einem glatten, klebrigen Teig verkneten. 
  2. Arbeitsplatte mit etwas Mehl bedecken. Teig mit den Händen durchkneten. Die Mandeln hinzugeben und vermengen. Das Ganze zu einer Teigkugel formen und mit Frischhaltefolie bedeckt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank lagern. 
  3. Backofen auf 180 Grad erhitzen. 
  4. Teig halbieren. Aus jeder Teighälfte einen ca. 5 cm breiten, langen Laib Formern, an der Oberseite etwas flach drücken, auf dem Backblech platzieren und ca. 25 min lang backen. 
  5. Die Biscotti 10 min abkühlen lassen. Nun mit einem schaffen Messer vorsichtige 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und erneut mit Schnittseite nach oben 8-10 min backen. 
  6. Biscotti komplett abkühlen lassen. Für den Schoko-Guss die Schokolade schmelzen, Biscotti hineintappen und trocken lassen.

 

Zukunft fair gestalten - Start der "Faire Woche" 2021

Zum 20. Mal jährt sich in diesem September die Faire Woche, die bundesweit vom 10.-24. September stattfindet und dazu einlädt sich mit dem Fairen Handel und gerechte Wirtschaftsstrukturen auseinander zu setzen. In diesem und auch im nächsten Jahr beschäftigt sich die Faire Woche mit der Frage, welchen Beitrag der Faire Handel zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und nachhaltigem Wirtschaften leistet.
Menschenwürdige Arbeit ist ein Menschenrecht, das sich aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN-Charta (Artikel 23) ableitet. Die SDG der Vereinten Nationen zählen menschenwürdige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaften zu einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung.

 


Unter dem Motto Zukunft fair gestalten - #fairhandeln für Menschenrechte weltweit, soll aufgezeigt werden, wie eine menschenwürdige und zukunftsfähige Wirtschaft gestaltet werden kann. Mit positiven Beispielen werden in den kommenden zwei Wochen bundesweit Handlungsoptionen für den Alltag vorgestellt und zum Nachahmen eingeladen ein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, mitmachen darf jede/r. Ob Weltladen, Schul, Kita, Organisation, Einzelpersonen... Denn nur, wenn sich Menschen ihrer Rolle in der globalisierten Welt bewusst sind, kann es gelingen, individuelle oder gar gesellschaftliche Lösungsansätze für einen sozial-ökologischen Wandel des bestehenden Systems auszuarbeiten.

Und wir?
Auch wir machen mit uns sind Teil der Faire Woche. So wird unter anderem Maria Klein-Schmeink, MdB und Gesundheitspolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen am 20. September von 15.00-16.00 Uhr auf einen Nachmittagstalk zu uns in den Weltladen kommen. Auch werden wir unser Projekt Faire4telKüche nutzen, um verstärkt auf die Strukturen in der Lebensmittelproduktion aufmerksam zu machen. Denn jeder Einkauf ist schließlich politisch. 
Sir dürfen also gespannt sein! Wir freuen und auf tolle Veranstaltung in und um Münster herum. 

Was genau ist die Faire Woche?

Seit 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels.

Die große Umverteilung

Grace Blakeley über den Neoliberalismus als polit-ökonomisches Riesenprojekt

Aktienkurs? Shareholder Value? Finanzialisierung? Kapitalmobilität? Diese Begriffe müssten eigentlich, gemessen an den gesellschaftlichen Realitäten, die sie schaffen, jedem bekannt sein – aber ein Großteil aller Deutschen dürfte wenig bis gar nichts mit ihnen anfangen können. Das liegt nicht nur an dem Sexappeal dieser Termini, der irgendwo zwischen Fußpilz und Briefmarkensammlung angesiedelt ist, sondern vor allem daran, dass er mit der Lebensrealität nahezu aller Menschen – nicht nur Deutschlands, sondern weltweit – nichts zu tun hat. Die allermeisten Deutschen besitzen keine Aktien und dürften sich ergo nur marginal für die noch immer zur besten Sendezeit über die Mattscheibe flimmernden Börsenberichte interessieren. Aber, so könnte man die Pointe von Grace Blakeleys Buch Stolen zusammenfassen, sie sollten dies tun. Denn hinter der Kakophonie finanzökonomischer Begriffsungetüme steckt ein über Jahrzehnte hinweg geradezu perfektioniertes Umverteilungsprogramm. Und damit keine Illusionen entstehen: Gemeint ist natürlich eine Umverteilung von unten nach oben.

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Hummus: Lecker, vegan und vielfältig einsetzbar 

Für unsere Faire4telKüche haben wir ein ganz einfaches, aber sehr leckeres Hummusrezept kreiert. Als Basis dienen uns die Kichererbsen von libera terra, einem Verbund von Sozialkooperativen in Italien, der sich für mafiafreie Bewirtschaftung von Land einsetzt. Was aber genau ist eigentlich Hummus und woher kommt er?

Das Wort Hummus stammt aus dem Arabischen und bedeutet ‚Kichererbse‘. Darüber, wo der leckere Proteinlieferant herkommt, streitet man sich bis heute, doch ist er ein beliebtes Nationalgericht im Libanon, in Syrien, Israel und Palästina. Auch bei uns ist der Hummus schon lange beliebt – ob zur Falafel auf Brot oder als Gemüsedip – er ist vielfältig einsetzbar. Für die Herstellung von Hummus benötigt man Kichererbsen, Sesammus, Zitronensaft, Olivenöl sowie Salz, Kreuzkümmel und Knoblauch. Er eignet sich hervorragend als Vorspeise, aber auch als Beilage zum Grillen. Dabei wird häufig ein Pitabrot serviert, das in den Hummus getunkt wird. Die Hummusvariationen können dabei endlos sein: vom klassischen Hummusrezept bis hin zu Curry-Hummus oder Rote-Beete-Hummus. Die Kichererbsen enthalten viele Proteine und Ballastsoffen, weshalb die orientalische Spezialität nicht nur gesund ist, sondern auch gut sättigt. Einfach lecker!

Unser Rezeptvorschlag: Quinoa-Tablouleh mit Hummus und Shawarma

Der Grill glänzt, die Getränke sind kalt gestellt, die ersten Freunde trudeln ein - mit wärmer werdenden Temperaturen steigt jedes Jahr die Vorfreude auf den nächsten Grillabend. Grillen heißt aber längst nicht mehr, dass nur Fleisch auf den Tisch kommen darf. Vegetarisch oder auch vegan zu grillen ist vielseitiger als man denkt. Und stöbert man einmal durch das große World Wide Web nach leckeren Grillalternativen, wird man schnell fündig. Auch die Lebensmittelpalette bei uns in den Läden kann sich diesbezüglich sehen lassen. Von leckeren Gewürzen und Soßen über Aufstriche und erfrischenden Getränken hin zu Salatgrundlagen wie Reis, Linsen, Couscous oder auch Quinoa - damit lässt sich ein (Veggie-) Grillabend definitiv verfeinern.

Wir starten unsere Faire4telKüche deshalb mit feinen Rezeptvorschlägen rund um Grillen & Co. Alle Lebensmittel aus unseren Rezepten kommen aus dem Fairen Handel, sind Bio oder regional eingekauft. Produkte mit *Sternchen, sind in unseren Läden erhältlich.


Quinoa-Tabouleh mit Datteln und Granatapfel

Zutaten:

125 g Quinoa, schwarz*     von El Puente             Für das Dressing: 
200 g Cocktailtomaten                                     Saft einer Limette
3
EL Olivenöl*                   von WeltPartner        1 Prise Salz *                        von WeltPartner
2 Frühlingszwiebeln                                          1 Prise Pfeffer*                     von WeltPartner
3 Zweige frische Minze                                     4 EL Olivenöl*                      von WeltPartner
1 Bund Petersilie                                              2 EL Balsamicoessig*             von El Puente
6 Datteln*                         von GEPA                 1 Knoblauchzehe
1/2 Granatapfel                                                1/2 TL Rohrohrzucker*         von GEPA   
1/2 TL Salz*                       von El Puente

 Zubereitung:

  1. Quinoa unter fließendem Wasser abspülen, bis das Wasser klar ist. In einem Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und den Quinoa darin 20 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen.
  2. Währenddessen: Frühlingszwiebel waschen, in feine Scheiben schneiden. Datteln längs halbieren und klein schneiden. Cocktailtomaten waschen, halbieren. Minze und Petersiie waschen, trockenschütteln, Blätter abzupfen und fein hacken. 
  3. Für das Dressing: Für das Dressing die Limette auspressen. Den Limettensaft, Olivenöl, Balsamicoessig, Zucker, Salz, Pfeffer und gepresster Knoblauch gut miteinander verrühren.
  4. Granatapfel halbieren, die Kerne herausnehmen und in eine Schüssel geben. Fertige Quinoa, das geschnittene Gemüse, Datteln sowie die Kräuter hinzufügen und alles gut verrühren. Dressing über den Salat gießen, nochmals verrühren und ziehen lassen.

Hummus mit Shawarma-Brot

Shawarma-Brot mit Hummus

Zutaten Hummus:
1 Glase Kichererbsen*          von Libera Terra
3 EL Tahini* (Sesampaste)      von El Puente
4 EL Olivenöl*                      von WeltPartner
Saft einer 1/2 Zitrone
3 Knoblauchzehen 
1 TL Salz*                            von El Puente
etwas eiskaltes Wasser

 


Zubereitung Hummus: 

  1. Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen. Knoblauch schälen und grob hacken. Saft der Zitrone auspressen.
  2. Zitronensaft, Tahini, Knoblauch, Olivenöl, Salz und Kichererbsen in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse vermischen.
  3. Ist die Masse für deinen Geschmack nicht cremig genug, kannst du noch einen Schuss Olivenöl oder etwas eiskaltes Wasser hinzugeben. Danach erneut alles vermischen.
  4. Zum Anrichten etwas Olivenöl darübergeben und mit ein paar Kichererbsen garnieren.

Zutaten Shawarma:

200 g Dinkelmehl
2 EL Olivenöl*                      von WeltPartner
1/2 TL Salz*                          von El Puente
1/2 TL Zucker*                     von GEPA
200 g griechischer Joghurt
oder 150 ml Wasser
1 EL Backpulver
ggf. Schwarzkümmel

Zubereitung Shawarma:

  1. Alle Zutaten zusammen in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken und einer Teigkugel kneten. 
  2. Die Teigschüssel mit einem sauberen Trockentuch abdecken und ca. 15 min zur Seite stellen, damit der Teig etwas aufgehen kann. 
  3. Den Teig in vier gleich große Stücke teilen und jedes Stück von Hand zu einem kleine runden Fladen - ca. 2 cm dick - flach drücken.  
  4. Die Fladen werden nun in einer erhitzen Pfanne mit etwas Olivenöl  von jeder Seite 1-2 Minuten ausgebacken, bis sie leicht aufgeplustert und goldbraun gefärbt sind.
  5. Die fertigen Fladenbrote können nach Geschmack mit Schwarzkümmel bestreut serviert werden. 


Und dazu eine erfrischende Mate Limo

Als wunderbare Erfrischung dazu empfehlen wir die neue Mate-Limo von El Puente - angenehm süß mit einem Hauch Zitrone und dem herben, angenehmen Geschmack von Matetee. El Puente verzichtet dabei bewusst auf färbende Zusatzstoffe, setzt lieber auf die Natürlichkeit der Produkte. Hergestellt wird El Mate in Deutschland mit fairem Bio-Zucker des Fairhandel-Partners Manduvira aus Paraguay und Bio-Matetee von COPERMATE aus Brasilien.

Der beste Geschmack kommt aus der Natur!

 

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